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Scordinsky

(Junior Member)

Hallo und guten Abend freuen

Ich bin vor einigen Monaten auf dieses Forum bzw. die Webseite gestossen und finde es nun an der Zeit die Stille zu beenden. Vorweg möchte ich aber ein Lob ausprechen. Endlich mal vernünfte und nachvollziehbare Zahlen und Fakten zum Thema Grundofen!

Im Oktober 2018 habe ich mit der Kernsanierung (gibt auch einen neuen Schornstein) meines Hauses begonnen und von Anfang an war klar, dass ich einen Holzofen im Haus haben möchte. Aufgrund von leidlicher Erfahrung mit einem Holzbefeuerten Warmluftofen als Hauskomplettheizung im damaligen elterlichen Haus, soll es ein Grundofen sein.

Ich plane den Grundriss um den Grundofen herum soweit es mir möglich ist, frage mich aber gerade wie ich die Wärme in meinen Flur bringen kann und ob es sich lohnt über einen Absorber nachzudenken, damit ich auch die Wärme ins das Geschoss darüber bringen kann. Überhaubt frage ich mich noch wieviel ich vom Haus heizen möchte..

Achja, auch interessiert mich wie Ihr es mit der "Holzwirtschaft" haltet. Habt Ihr einen Tagesvorrat beim GO und lauft dann immer raus zum Holzpolter wenn Ihr diesen auffüllt, oder lagert ihr grössere Vorräte im Keller um nicht bei jedem Wetter raus zu müssen?

Vielen Dank im Voraus. freuen

Gruss

Ben



Dateianhang:

 2019 Gebäudeplan.jpg (334.98 KByte | 1004 mal heruntergeladen | 328.44 MByte Traffic)

13.03.19, 19:26:30

Florian112

(Senior Member)

geändert von: Florian112 - 15.03.19, 07:54:34

Hallo Ben,

erstmal herzlich willkommen im Forum! Damit ist der erste richtige Schritt getan... zwinkern

Aus meiner Sicht ist Dein Grundriss sehr gut für einen GO geeignet. Er kann fast alle wichtigen Bereiche direkt anstrahlen.

Wärme in den Flur kann man über eine Hinterlüftung (mal Suche benutzen) bekommen, so wurde es bei mir gelöst. Ist für mich völlig ausreichend und es zieht noch Wärme ins 1. OG.

Beim Schornstein bleibt zu hoffen, dass der Querschnitt richtig gewählt wurde. Mit 180 oder 200 Millimeter kommt ein GO in der Regel gut klar. Eine Berechnung des GO i.V.m. dem Schornstein ist in jedem Fall zwingend notwendig, um keinen Schiffbruch zu erleiden. Das Forum ist voll mit derartigen Fällen.

Für fachmännische Infos empfehle ich den Kontakt zu Hr. Kern. Speziell die Frage zum Absorber sollte er beantworten.

Ich habe mir neben dem GO noch ein Holzfach mauern lassen. Dort passt ein Vorrat für 5-7 Tage rein, je nach Witterung. Vorteil: Vorgewärmtes Holz brennt deutlich besser an, als welches was bei feuchtem, kalten Wetter frisch rein geholt wurde.

Viel Erfolg beim Projekt!
15.03.19, 07:25:01

Scordinsky

(Junior Member)

Hallo Florian freuen

Danke für die Antwort. Die Schornsteinquerschnitte stehen noch nicht fest. Ich hab als Arbeitsthese 200Ømm (GO) und Ø160mm (Öl) angenommen. Ich hab mich schon mit dem schwarzen Mann auseinandergesetzt, aber nun kommt der Punkt (Wärmeleistung, Abgastemperatur..) wo man mehr ins Detail gehen muss beim GO.

Ich hab schon mit Hr. Kern geschrieben, er wollte im Zuge seiner Rundreise bei mir reinschauen ende März.

Die Frage die ich mir auch gestellt habe war, wie ich in Zukunft generell Heizen will. Gar nich so leicht zu beantworten. mit Augen rollen Schlage ich die Zeitung auf, wird mittlerweile wöchentlich irgendweine andere Art zu Heizen (Holzofen, Ölheizung) für in Zukunft t̶o̶t̶ schwierig erklärt.
17.03.19, 18:34:44

Nikolo

(Senior Member)

Die Zukunft ist wie bei vielen anderen Themen auch ungewiß.
Hier zu Lande (Österreich) wurden vor weniger als 2 Jahren bei der Umrüstung von ZH mit alten Ölkesseln auf Brennwertkesseln hohe Summen an Förderungen gewährt. Seit 01.01.2019 darf jedoch in Einfamilienhäusern keine Ölheizung mehr installiert werden. Heute lese ich in unserer auflagenstärksten Tageszeitung, daß es seitens von Umweltschützern angebracht wäre, sämtliche Kachelöfen auf ihre Funktionalität zu überprüfen und ab einem gewissen Abgaslevel stilllegen zu lassen. Nun, mein optimal funktionierender Kachelofen, der den gesamten Hauptwohnbereich wärmt, hat mittlerweile 32 Jahre auf dem Buckel. Natürlich habe ich eine sehr effizient arbeitende Zentralheizung mit einem Gas-Brennwertgerät. Die gesunde, behagliche Strahlungswärme möchte ich jedoch keinesfallls missen. Gewiß, die Treibhausgase müssen reduziert werden, wenn die Menschheit auf unserem Planeten überleben möchte. Aber ein Kachelofen, sollte ein Stinker" sein?
LG

Lebensmotto: "Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füge keinem anderen zu!"
18.03.19, 00:19:13

pyromanenoli

(Senior Member)

geändert von: pyromanenoli - 18.03.19, 09:03:05

Hallo,

das ganze Thema ist schwierig. Je nachdem, auf welchen Schadstoff (CO2, Feinstaub, NOx) man sich gerade eingeschossen hat, ist die eine oder andere Heizung bzw. Energieträger DAS Übel! Wenn E-Autos so toll sind, warum heizen wir dann nicht mit Strom? Warum nicht einen Gasbrenner im GO installieren? Womit die Züge von innen heiß gemacht werden ist schließlich der Strahlungswäre völlig Schnuppe!
Was nützt es der GLOBALEN Umwelt, wenn wir die E-Autos bzw. wesentliche Komponenten mit Braunkohle in Südostasien produzieren lassen, die wir dann mit Atomstrom aus Frankreich betanken? Wir lassen dadurch lediglich den Dreck aus Deutschland draußen, aber der Erdball wird dennoch immer dreckiger.
Das einzige, was wirklich hilft ist sparen und wesentlich bescheidener leben. Aber ich schweife ab....

Gruß
Oli
18.03.19, 09:02:34

Scordinsky

(Junior Member)

geändert von: Scordinsky - 18.03.19, 12:15:28

Zitat:
Heute lese ich in unserer auflagenstärksten Tageszeitung, dass es seitens von Umweltschützern angebracht wäre, sämtliche Kachelöfen auf ihre Funktionalität zu überprüfen und ab einem gewissen Abgaslevel stilllegen zu lassen.


Gewiss, aber dann bitte auch:

  • Die Funktionalität und Effektivität von Brennwertgeräten in Altbauten mit 70°C/50°C ausgelegten Heizkörpern zu überprüfen.
  • Die Effizienz von Luft/Wasser Wärmepumpen generell auf den Prüfstand zu stellen und sich nicht hinter einer Quote im Energiemix der erneuerbare Energien zu verschanzen.
  • Die Förderung von Solaranlagen für die Warmwassererwärmung aber insbesondere der Heizungsunterstützung nicht von theoretischen Rechenwerten sondern von reellen Zahlen existierender Anlagen abhängig machen.




Ein bisschen Polemik schadet nicht, Oli hat da Recht. Egal was man tut, man macht sich nur noch zum Sünder. Die einen, die sich jetzt noch sicher Glauben, werden das spätestens bei größerer Verbreitung ihrer eingesetzten Technik erfahren. zwinkern Mir fällt es schwer mich für irgendetwas zu entscheiden, wenn mittlerweile überall nur noch der Teufel gesehen wird. Dass man dann politisch den Teufel mit dem Beelzebub austreiben will, unter Zuhilfenahme von schönrechnerei und extremen Technikglauben, steht auf einem anderen Blatt.

Leider bedeutet dass für mich und jeden anderen der vor dem Problem steht, dass einem die Investitionssicherheit flöten geht.

Ich glaube trotzdem an das Heizen mit Holz. Letztlich wächst der Energieträger vor meiner Nase, ich hab damit schon in der Vergangenheit Erfahrungen machen können und es fühlt sich richtig an. Dazu möchte ich mein Haus, da ich sowieso Kernsaniere noch milde Dämmen, Flächenheizungen einsetzen und als Backup im Urlaub und Zuheizer wenn Auslegungstemperatur gefordert, ist eine Heizung* im Keller haben.

* Hätte ich die Möglichkeit, würde ich Gasbrennwert wählen. Leider gibt es kein Erdgasnetz in meinem Ort. Holzscheit(Holzvergaser) habe ich fallen gelassen, der GO ist in diesem Fall der mehr als bessere Weg. Pellets sehe ich kritisch, da die Pellets hergestellt werden müssen und die Fördertechnik die Anlage unzuverlässig macht. Dazu kommt noch, dass der untere Regelbereich bei Pelletheizungen meistens noch zu hoch ist um im Sommer zuverlässig das bisschen Wärme für die Trinkwassererwärmung bereit zu stellen. Wenn Wärmepumpe, dann nur Wasser/Wasser WP unter der Voraussetzung, dass das Grundwasser hoch genug steht bei mir (eher nicht), um einen niedrigen Temperaturhub sicher zu stellen. Fernwärme gibt es bei mir nicht. Reines elektrisches Heizen ist ein Verbrechen (am Geldbeutel).

mit Augen rollen

Gruss

Ben


18.03.19, 12:01:27

Robert

(Senior Member)

geändert von: Robert - 18.03.19, 13:53:16

Hallo Ben
Super Beitrag!
Zitat von Scordinsky:

Leider bedeutet dass für mich und jeden anderen der vor dem Problem steht, dass einem die Investitionssicherheit flöten geht.

Das ist das Resultat von dem, dass an jeder Hausecke ein Klugscheisser / Spezialist mit einem Fürsprecher steht.
Aber das ist auch eine Chance für uns etwas zu tun, von dem wir überzeugt sind:
- mit Holz heizen: Rohstoff vor der Nase
- Wasser/Wasser-Wärmepumpe weil alles andere Augenwischerei ist.
- Sonne und Wind nutzen, weil diese Energie "unbeschränkt" zur Verfügung stet.
- E-AUTO fahren, weil das pro 100km 4 bis 5 mal weniger Energie braucht. Und damit wir unseren Nachkommen nicht die Ressourcen verbrennen.
- verzichten oder überlegt handeln / leben: Umwelt und Ressourcen werden geschont.
- ....
- jeder ist von etwas überzeugt: also soll er es tun!!!
Gewiss werden wir mit der einen oder anderen Aktion auf die Nase fallen. Solange es unsere eigene ist, ist das völlig egal.... das fördert unseren Lernprozess.
Gruss Robert

18.03.19, 13:36:42

pyromanenoli

(Senior Member)

Hallo,

ja da ist alles schwierig... Auch Scheitholz ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Wenn alle anfangen mit Holz zu heizen, dann dürften von unseren Wäldern, oder zumindest von den Wäldern der Menschen, bei denen es ums nackte Überleben geht, in kürzester Zeit nichts mehr übrig sein.

E-Autos? Ein gutes Beispiel, wie wir uns selbst in die Tasche Lügen! Man bedenke nur, dass jetzt schon der Kobalt für die Akkus knapp wird. 2/3 des geförderten Kobalts stammt aus dem Kongo! Denkt jemand ernsthaft, dass sich dort jemand um die Umwelt, Arbeitssicherheit oder irgendwelche Grenzwerte schert?

Auch der Strom kommt wie bereits erwähnt nicht einfach aus der Steckdose! Am besten Scheitholzkraftwerke statt AKW und Braunkohle? Oder etwa nicht? Wäre doch Klasse für den Kongo - Kobalt im Tagebau und den dabei beseitigten Regenwald am besten gleich verstromen....

Ich könnte speien, wenn ich nur an die ganzen Hybrid-PKW denke. Ein Porsch Cayenne Hybrid - cwas bitte soll denn da umweltfreundlich sein? Anstatt solche riesen PKW vernünftig zu verteuern hat es unser Staat doch tatsächlich geschafft die Dienstwagensteuer bei solchen Boliden - wegen der E-Mobilität natürlich von 1% auf 0,5% zu senken!

Da Irren menschlich ist, hoffe ich nicht, dass jeder das tut, wovon er überzeugt ist! Wer kam eigentlich auf die Schnapsidee "der Umwelt zu Liebe" die aus Glas und Metall bestehende Glühbirne gegen ein Metall-Kunststoff-Glas-Quecksilbergemisch zu ersetzen?

Wenn Europ 40% der vorhanden Resourcen verbraucht, USA ebenfalls 40% und China demnächst dann auch, dann wird es nicht erst für Afrika ziemlich eng!

Es führt kein Weg daran vorbei - wir müssen sparen.

Gruß
Oli
18.03.19, 16:48:47

Scordinsky

(Junior Member)

geändert von: Scordinsky - 18.03.19, 21:16:36

Zitat:
- jeder ist von etwas überzeugt: also soll er es tun!!!


Ich will mich mit allen Alternativen beschäftigt sehen, bevor ich eine Entscheidung fälle. Wir sind da aber auf gleicher Wellenlänge. Fakten sammeln, denken, handeln (oder eben nicht handeln).

Zum Thema E-Auto sei nur soviel gesagt. Ich bin mir Sicher, es gibt kein Menschenrecht auf Mobilität jenseits der Beine. Es gibt den Zwang mobil zu sein, i.d.R. wegen der Arbeit. Bevor es das Auto gab, war es vollkommen unüblich quer durch den Landkreis zu f̶a̶h̶r̶e̶n̶ tingeln um irgendwo in seine Arbeitsstätte zu kommen, dort 8 Stunden den braven, arbeitsamen Angestellten zu simulieren um dann Abends auf Deutschlands grösstem Parkplatz (A5, nördlich FFM) zu überlegen welche Ausstattung das neue Auto haben soll (zum Beispiel ein Stauassistent und mehr Ps) zwinkern .

Das Auto hat die Zersiedlung erst möglich gemacht, jetzt versuchen wir mit allen Mitteln (E-Mobilität) den Status quo zu erhalten. Dass das E-Auto uns auch nichts ausser neuen Ärger bringt kann man jetzt schon erkennen.

Gut, wie haben wir nun den Weg vom Grundofen und wie Ihr das mit dem Holzlagern macht und meinem Grundriss zu diesem Thema geschafft. lachen

Gruss

Ben
18.03.19, 21:15:51

Robert

(Senior Member)

geändert von: Robert - 19.03.19, 08:56:04

Zitat von Scordinsky:

Ich will mich mit allen Alternativen beschäftigt sehen, bevor ich eine Entscheidung fälle. Wir sind da aber auf gleicher Wellenlänge. Fakten sammeln, denken, handeln (oder eben nicht handeln).

In Ihrem Ablauf fehlt etwas wichtiges: entscheiden! Die meisten Projekte enden da, weil das Handeln befürchtet wird oder man zu faul zum Handeln ist.

Zitat von Scordinsky:

Das Auto hat die Zersiedlung erst möglich gemacht, jetzt versuchen wir mit allen Mitteln (E-Mobilität) den Status quo zu erhalten. Dass das E-Auto uns auch nichts ausser neuen Ärger bringt kann man jetzt schon erkennen.

Einverstanden! Aber wir zwei können das nicht ändern. Also machen wir das Beste aus der Situation mit dem Wissen, dass diese Tun neue Probleme schaffen wird. Oder finden Sie nicht, dass wir uns bemühen sollten, unseren Nachkommen nicht alles Erdöl zu verbrennen (sei dies nun mit der Heizung oder dem Auto)? Verzichten und sparen ist kaum eine Alternative, weil wir zwei die einzigen wären, die dies täten.
Es gibt da noch die Wasserstoffträumer. Deren Traum wird schon irgend einmal wahr werden. Ich habe die erste funktionierende Brennstoffzelle vor 20 Jahren an der ETH Zürich gesehen. Bis heute ist es nicht geglückt, Wasserstoff auf wirtschaftliche Art zu erzeugen geschweige denn zu verteilen. Auch das kann ich mit 80 Jahren nicht mehr ändern.

Zitat von Scordinsky:

Gut, wie haben wir nun den Weg vom Grundofen und wie Ihr das mit dem Holzlagern macht und meinem Grundriss zu diesem Thema geschafft. lachen

Wenn Sie Herr Kern beiziehen, wird das schon was werden. Das Holzlagerproblem resp. die Logistik müssen Sie aber selber lösen. So weit können Sie Herr Kern nicht denken lassen. In Ihrem Falle würde ich mir eine Tunnellösung überlegen: Die Befeuerung könnten Sie dann im Flur vorsehen. Der Dreck fällt dann hier an. Zum Flur würde ich keine Glastüre (sondern Guss) wollen: Abstrahlung ist hier nur beschränkt erwünscht. Auch ein anständiges Holzzwischenlager (z.B. in Boxen) wäre da sehr gut möglich. Das Feuer schauen könne sie dann im Wohnbereich.
Gruss Robert
19.03.19, 08:49:57

pyromanenoli

(Senior Member)

geändert von: pyromanenoli - 19.03.19, 19:21:52

Hallo Robert,

Zitat:
Verzichten und sparen ist kaum eine Alternative, weil wir zwei die einzigen wären, die dies täten.


Sie liegen hier gleich zweimal völlig falsch.

1) Verzichten und Sparen ist bei näherer Betrachtung bei heutigem Stand der Technik alternativlos.

2) Es gibt schon Leute, die das tun, was Sie erst täten, wenn es alle tun würden, nämlich verzichten und sparen!

Leider sind die meisten nicht bereit selbst auf die kleinste Kleinigkeit zu verzichten und rechtfertigen sich genau wie Sie mit dem klassischen Kindergartenargument: Aber der andere hat auch, tut auch, macht auch nicht....

Es war noch niemlas ein gutes und durchdachtes Argument, etwas zu tun oder eben zu lassen, nur weil alle anderen es genauso (falsch) machen. Wozu das führt, zeigt uns das Geschichtsbuch anhand mehrer Beispiele eindrücklich! Gerade von Ihnen mit Ihrer Lebenserfahrung und mit Ihrem Bestreben alles bis ins Letzte zu durchdenken und nicht alles als "gegeben" hinzunehmen, hätte ich erwartet, dass Sie gelernt hätten, dass der "Jemand", der den Anfang machen muss nicht immer "Anders" mit Familiennamen heissen kann.

Auch dass lehrt uns die Geschichte: Ein einzelner kann sehr wohl etwas bewirken und verändern - zum Guten und zum Schlechten!

Gruß
Oli
19.03.19, 19:21:15

Robert

(Senior Member)

geändert von: Robert - 20.03.19, 00:37:52

Zitat von pyromanenoli:

Leider sind die meisten nicht bereit selbst auf die kleinste Kleinigkeit zu verzichten und rechtfertigen sich genau wie Sie mit dem klassischen Kindergartenargument: Aber der andere hat auch, tut auch, macht auch nicht....

Ihr Beitrag wird im Schreinerlied thematisiert: "...der eine nennt den andern dumm, dabei weiss keiner nichts" http://www.schreiner-seiten.de/page/hobellied.php

2010/2012 habe ich als einer der ersten dieser Forumsumgebung in unserem Ferienhaus einen GO selber gebaut. Als Reaktion auf Fukushima und unsere Zeitbomben (AKW). Die Folgen auf unseren Stromkonsum habe ich hier mal gepostet.

In diesem Jahr werden wir am selben Haus eine Fotovoltaikanlage mit Speicher bauen. Der Selbstversorgungsgrad wird 50% sein.

Um den Kindern und Grosskindern nicht alles Erdöl mit Heizungen und 100 jähriger Fahrzeugtechnologie wegzubrennen, kriege ich nächste Woche einen Tesla. Der Hintergedanke: die Karre ist so oder so 90% am Kabel. Wenn viele ein solches Ding betreiben, hat irgendeinmal der Energieversorger die Möglichkeit, diese Batterien als Stromspeicher für sporadisch anfallende Energien (Sonne, Wind) zu nutzen. Zum Beispiel an Stelle der in den Alpen geplanten Speicherkraftwerken für den Strom aus den Windkraftwerken aus dem Norden von Deutschland mit 1000km langen Leitungen. Batterien: Ich weiss: Kobalt. Aber da ist noch nicht aller Tage Abend. Im Gespräch sind Superkondensatoren an Stelle der Batterien. Die benötigen kein Kobalt wohl aber ein Versorgungsnetz das jetzt aufgebaut wird. E-Autos benötigen für 100km 4 bis 5 mal weniger Energie als Verbrenner. Und wenn diese Energie mal von der Sonne kommen kann, ist das auch etwas.

Und dann kommt irgend einmal Wasserstoff. Das erlebe ich nicht mehr.

Übrigens: Geflogen bin ich das letzte Mal vor über 20 Jahren. Mit dem Auto mache ich keine 10'000km pro Jahr.

Wie unsere verführten Nachkommen sparen wollen, sehen Sie an dieser blödsinnigen, inszenierten Klimabewegung. Ich leugne nicht die Klimaerwärmung habe aber genügend Erkenntnisse für die Aussage, dass die nicht von Menschen gemacht ist. Die Bewegung kann aber ein Gutes haben: Wenn sie denn Wirkung zeigen würde, würden auch die Ressourcen geschont.

Sie sehen: ich tue etwas! Ob es richtig ist, wird erst die Zukunft zeigen. Auf eine Qualifikation Ihrerseits (die nur auf Behauptungen und Vermutungen basieren kann), kann ich gerne verzichten. Ich schliesse damit dieses Thema in der Hoffnung, dass Sie etwas erkennen mögen.
Gruss Robert
20.03.19, 00:33:21
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