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awo13

(Advanced Member)

geändert von: awo13 - 17.01.17, 11:41:58

Hallo Allerseits,

Seit ca. einem Monat funktioniert’s mit dem Heizen überraschend gut. Mittlerweile habe ich nach vielem Ausprobieren die beste Einschlicht- und Anzündtechnik gefunden, um den Ofen effizient in Gang zu bringen und 1x nachzulegen, so wie es in der Bedienungsanleitung vorgesehen ist. So schaffe ich es auch meistens, den Brennraum zumindest zur Hälfte zu entrußen.

Mit 1,5 kg Holz eine halbwegs heiße Temperatur im Brennraum zu bekommen, wo dann auch größere Scheite anbrennen, ist echt eine Kunst, aber es geht … zwinkern Ich muss halt leider von unten anzünden und die schmalen Scheite mit Anzündholz dazwischen stehend verbrennen – von oben wird es nicht heiß genug, dazu ist es zu wenig Holz. Den Zeitpunkt zum Nachlegen darf ich dann nicht übersehen – wenn nur noch Glut da ist, geht es nicht – es muss noch ein bisschen brennen. Nachlegen dann ein halbes Scheit oder eckiges Brikett in die Mitte und links und rechts darauf gestützt je ein größeres Holzstück und eventuell noch zwei schmale Scheite dazu zur Anbrenn-Unterstützung.

An der heißen Oberflächentemperatur hat sich nichts geändert (bei vorschriftsmäßigem Heizen 120–130° an den heißesten Stellen), aber wenn ich mir vorstelle, dass der Ofen nur 85° heiß wäre, würde ich wahrscheinlich bei 17° Zimmertemperatur hier sitzen, somit ist es ok so und ich denke nicht mehr darüber nach.

Übrigens – auch der Hafner hatte mit Rauchfangtemperatur- und Zugmessung nichts am Hut und konnte mir auch nicht sagen, wer das macht. Momentan ist es egal – das Zusammenspiel zwischen Ofen und Rauchfang funktioniert sehr gut (zumindest kann ich bei winterlichen Temperaturen davon ausgehen). Für Niederdruckwetter habe ich mir für den Kamin eine Vorrichtung gebastelt, wo ich mit einem oder mehreren Ofen-Anzündern vorheizen kann, wenn es notwendig ist – die verbrennen rückstandsfrei und hinterlassen nicht so eine Sauerei wie Zeitungspapier.

Ich bin echt gespannt, was der schwarze Mann bei der nächsten (ersten) Kehrung sagt …

@pyromanenoli: stimmt schon, die Hainbuche ist ein sehr hartes Holz, aber wenn ich so heize, wie oben beschrieben, brennt sie hervorragend. Es ist einheimisches Holz das ich von einem Privatmann kaufe, der es aus eigenem Wald selbst macht – das ist mir wichtig und deshalb möchte ich auf dieses Holz in toller Qualität nicht verzichten.

Herzliche Grüße aus Wien, awo
17.01.17, 11:38:10

Lilsy

(Junior Member)

Hi awo13,

besten Dank für dein Feedback! Die Anzündtechnik, die du beschrieben hast, würde ich auch probieren!

VG, Lilly
20.01.17, 11:52:39
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