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Romi

(Junior Member)

geändert von: Romi - 04.10.05, 20:34:44

Hallo liebe Forumsmitglieder,

vielleicht kann uns jemand von Euch bei unserem Problem weiterhelfen oder ein paar Tips geben.

Wir haben 1992 ein Einfamilienhaus mit ca. 175 qm Wohnfläche errichtet. Im Wohnbereich wurde ein Kachelofen (Grundofen) eingebaut, welcher von der Diele aus befeuert wird und dessen Heizfläche überwiegend im Wohnzimmer steht.
Das Problem nun ist, dass der Kachelofen nicht die gewünschte Heizleistung erbringt. Nur etwa die Hälfte der Kacheln werden nach der normalen Wartezeit von etwa 2 Stunden warm und auch nicht viel mehr (nicht heiß). Der Bereich, in dem sich der Brennraum befindet, wird komischerweise so gut wie überhaupt nicht warm bzw. nach mehreren Stunden bestenfalls handwarm. Der Kachelofen dürfte meines Wissens nur 2 übereinanderliegende Züge haben. Über dem Brennraum sind noch 2 Luftaustrittstüren (jeweils eine für die Diele und eine fürs Wohnzimmer) angebracht, aus welchen ebenfalls kaum warme Luft strömt, von heißer gar nicht zu reden. Über der Brennkammer ist eine ca. 3 cm starke Stahlplatte eingebaut, welche beim Anheizen schnell Wärme abgeben soll. Der Ofenbauer, welcher den Kachelofen geplant und auch ausgeführt hat, kann oder will keine Funktionsstörung bzw. Funktionseinschränkung des Ofens erkennen. Seit Jahren warten wir schon auf eine Regulation. Da wir im Bekanntenkreis einige Öfen zum Vergleich haben, welche vom selben Handwerksbetrieb erstellt wurden und ein ganz anderes Wirkungsspektrum aufweisen, können wir das nicht verstehen. Deren Öfen sind ca. 2 Stunden nach dem Anheizen so heiß, dass man die Kacheln kaum berühren kann. Davon können wir nur träumen.

Kann es sein, dass die Anordnung der Züge (2 Stück übereinanderliegend) einfach zu gradlinig oder zu gering ist und desshalb die ganze Wärme durch den Schornstein geht?
Oder hat jemand eine andere logische Erklärung für diese Problematik?

Inzwischen haben wir keine Freude mehr an unserem zwar optisch sehr gelungenen, aber in der Funktion völlig unzureichenden und dafür viel zu teueren Kachelofen. Am liebsten würden wir ihn abbauen lassen und durch einen ganz einfachen Holzofen ersetzen! wütend

04.10.05, 19:53:26

Theo Kern

(Administrator)

Guten Morgen Romi

Um dazu was zu sagen sind mehr Infos nötig.

Haben Sie eine Berechnung für den Ofen?
Welche Heizleistung steht in Ihrem Bauauftrag?
Beschreiben Sie mal wie Sie den Ofen benutzen.
Wieviel kg Holz in welchem zeitlichen Abstand verbrennen Sie?
Wie groß ist der Feuerraum? Breite Länge Höhe ?

Der Ofen hat Warmluftgitter, hat er solche auch im Sockelbereich, oder dort andere Öffnungen?

Haben Sie ein Thermometer mit dem man hohe Temperaturen bis 300/400°C messen kann?

Qualmt der Schornstein wenn der Ofen brennt oder ist nur wenig Rauch zu sehen?

Nach den Infos schauen wir weiter.

Theo L. Kern theo.kern@kachelofen-profis.de http://www.kachelofen-profis.de Für direkten Kontakt bitte meinen E-Mail Link benutzen und eigene Kontaktdaten nicht vergessen. Auf halbanonyme Mails antworte ich nicht.
05.10.05, 07:47:49

Romi

(Junior Member)

Hallo und guten Morgen,

vielen Dank für den Beitrag.

Eine Berechnung für den Ofen habe ich leider nicht, auch keinen konkreten Bauauftrag, aus welchem die Heizleistung ersichtlich ist.
Wurde damals alles mündlich vereinbart, da der Ofenbauer und gleichzeitig Firmeninhaber persönlich bekannt war. Wurde aber ansonsten ganz regulär mit Rechnung und allem abgewickelt.
Den Ofen nutzen wir eigentlich meistens nur am Wochenende, da das Verhältnis von Aufwand zum Nutzen einfach nicht paßt.
Was die Menge des Holzes betrifft, so müßte ich das erst mal durch Wiegen ermitteln. Ich versuche es mal so zu schildern:


Zunächst fülle ich etwa einen 5 Litereimer mit trockenen Tannenzapfen und groben Sägespänen in den Brennraum. Darüber schichte ich dann einen gut gefüllten 15 Litereimer mit abgelagerten Holz wie einen Scheiterhaufen und zünde diesen an. Bei geöffneter Klappe lasse ich diesen dann vollständig (bis auf die Glut) abbrennen. Dies dauert in etwa 15 bis 20 Minuten. Danach schließe ich die Klappe. Da dies jedoch lediglich dazu führt, dem Ofen einen Hauch von Wärme zu entlocken, führe ich den o.g. Vorgang (bis auf das Anzünden) ein zweites Mal durch.
Das heißt, dass ich auf die Glut nochmals etwa die gleiche Menge Holz lege und diese ebenfalls abbrennen lasse. Teils bei voll geöffneter Klappe, manchmal auch bei teilweise geschlossener Klappe. Habe da schon ein paar Mal versucht zu variieren, was aber nicht den erhofften Erfolg gebracht hat.
Wird der Ofen erst am Nachmittag angeheizt, so bleibt es eigentlich dabei.
Wird er bereits am Vormittag angeheizt, so lege ich am Nachmittag nochmals einen Eimer Holz auf die Glut nach und lasse diesen in o.a. Art abbrennen. Bei durchgängigem Heizen über`s Wochenende wiederhole ich diesen Vorgang nochmals spät Abends.
Wie schon gesagt wird der Ofen daraufhin zwar gut warm, aber nicht heiß und nur in etwa die Hälfte der Fläche.
Der Feuerraum hat eine Tiefe von ca. 70 cm, eine Breite und Höhe von ca. 35 cm, wobei diese von Hinten nach Vorne ansteigt.
Die Warmluftgitter befinden sich ausschließlich Oben. Im Sockelbereich sind keine angebracht. Lediglich unterhalb der Ofentüre ist eine Luftöffnung (seitliche Röhrenplatten).
Leider habe ich kein Thermometer, welches diesen Temperaturbereich abdeckt.
Zur Ergänzung möchte ich noch bemerken, dass der vordere Bereich des Brennraumes (Ofentür) richtig heiß wird. Auch der gemauerte Bereich.
Die Stahlplatte allerdings, welche sich hinter den Warmluftgittern befindet, und auf welcher man Wassergefäße zur Verdunstung abstellen kann, wird nur etwas mehr als handwarm.

Am Schornstein ist nur wenig Rauch zu sehen. Kein Qualm, wei bei feuchtem Holz.

Vielleicht helfen diese Daten schon mal ein Stück.



05.10.05, 09:16:32

Theo Kern

(Administrator)

geändert von: Theo Kern - 13.12.11, 13:16:01

Schwieriger Fall

In jedem Fall geht der Abbrand zu schnell. Normalerweise sollte das 1 bis 1,5 Stunden dauern.
Ich schliese daraus dass das Holz zu dünn ist. Legen Sie mal dickeres Holz in den Ofen.
Die Stärke sollte ähnlich einem Männerarm sein.

Vieleicht ist auch der Schornsteinzug zu stark und das Feuer brennt deswegen zu schnell ab. Da der Ofen anscheinend sauber brennt (kein Qualm am Schornstein)ist das eine Möglichkeit. Die Verbrennungsluft pfeift in diesem Fall regelrecht in den Ofen und bläst das Feuer an.

Geht der Abbrand zu schnell, kann die Speichermasse nicht genügend Wärme aufnehmen. Es fehlt einfach die Zeit dafür. Die Abgase gehen dann mit zu hohen Temperturen in den Schornstein. Das zerstört natürlich auch den Wirkungsgrad.

Die Geometrie des Feuerraums ist, gelinde gesagt, ungewöhnlich, ebenso wie die Metallplatte und die Luftgitter. Luftgitter haben in einem Grundofen nichts zu suchen, es sei denn es ist eine geführte Hinterlüftung eingebaut. Dies ist bei Ihnen aber wohl nicht so, denn es fehlen die Umluftöffnungen im Sockelbereich.

Wenn wir mal von 3kW Heizleistung des Ofens ausgehen sollten Sie für den Abbrand 11kg Holz einlegen. Der folgende Abbrand sollte dann aber erst nach 12 Stunden stattfinden.

Die Zuglänge sollte (bei einem 3kW Ofen) ca. 4,5m sein. Das ist bei Ihnen anscheinend nicht der Fall. allerdings kann ich das auch nicht genau sagen, da ich ja nicht weis wie der Zug liegt. Ich kann das nur anhand des Bildes schätzen.

Machen Sie die Luftgitter bei diesem Abbrand mal komplett zu. Nach zwei Stunden sollte die mittlere Oberflächentemperatur ca. 70-90°C betragen. Das kann man noch anfassen aber man kann die Hand nicht dranlassen.

Schreiben Sie mir mal wo Sie sind (können sie per E-Mail machen). Möglicherweise habe ich in Ihrer Nähe einen guten Kontaktmann der sich das vor Ort mal anschauen kann. So kommen wir vieleicht auch auf eine Lösungsmöglichkeit.

Eine solche zu suchen lohnt in jedem Fall. Den Ofen abzureißen und durch eine Warmluftschleuder zu ersetzen wäre die schlechteste Lösung.
Wenn der Ofen nicht richtig gebaut wurde ist möglicherweise ein Umbau möglich.
Das würde ja hauptsächlich Arbeitszeit kosten. die Kacheln und die Tür haben Sie ja schon.

Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen dass der Bau eines Grundofens keine triviale Angelegenheit ist. Der Ofen muss sorgfältig geplant und berechnet sein. Nur dann ist das Ergebnis einwandfrei. Was hilft es ein paar Hundert Euro einzusparen und danach einen Mercedes mit Trabimotor zu haben.

Ein richtig geplanter, richtig berechneter und gebauter Grundofen ist der beste Ofen den es gibt.
Leider sieht man das nicht unbedingt von außen. Deswegen ist es wichtig auch die Planung und Berechnung zu kennen. Deswegen gehören die techn. Daten auch zu dem Auftrag.

Leider ist das nicht immer der Fall.
Alle Ofenbauer können Heizkanie und Warmluftöfen bauen. Da kann man nicht viel falsch machen. Die Heizeinsatz-Hersteller geben alle Daten vor.
Beim Grundofen ist das was ganz anderes.
Der Ofenbauer ist für die Berechnung zuständig.
Lange nicht jeder Ofenbauer kann das.

Im Anhang finden Sie eine Grundofen-Bedienungsanleitung. Halten Sie sich beim Bedienen Ihres Ofens daran.
Dateianhang:

 Bedienungsanleitung Grundofen.pdf (129.08 KByte | 23087 mal heruntergeladen | 2910.16 MByte Traffic)


Theo L. Kern theo.kern@kachelofen-profis.de http://www.kachelofen-profis.de Für direkten Kontakt bitte meinen E-Mail Link benutzen und eigene Kontaktdaten nicht vergessen. Auf halbanonyme Mails antworte ich nicht.
05.10.05, 13:33:15

Romi

(Junior Member)

geändert von: Romi - 05.10.05, 14:42:11

@teluke
Also zunächst einmal ein herzliches Dankeschön für die Mühe!

Die Zuglänge des Ofens dürfte wohl in etwa die Hälfte dessen betragen, was sie als erforderlich erachten. Ich habe auf einem weiteren Bild versucht, die beiden übereinanderliegenden Abluftzüge durch eine rote Linie darzustellen.



Das mit den Lüftungsgittern und der Hinterlüftung scheint schon in Ordnung zu sein, denn hinter den Gittern im Inneren des Ofens sind spezielle Keramiksteine mit Luftkammern zu sehen. Werde mal noch ein Foto hierzu machen.
Ich vermute schon seit Jahren, dass bei der Konzeption des Ofens bzw. der Ausführung etwas schief gegangen sein muß. Ursprünglich sollten nämlich auch die verputzten und mit Simsen versehenen Flächen an der Oberseite des Ofens als Abgaszüge ausgeführt werden. Dies ist aber nicht geschehen. Grund hierfür war wohl, dass im Anschluss an den Kamin Warmwasserrohre ins obere Stockwerk geführt wurden. Diese waren mit Fermazellplatten verkleidet worden, worunder sich Dachlatten zur Befestigung befanden. Dies stellte wohl eine Brandgefahr dar. Auffällig war auch, dass nahezu die Hälfte des angelieferten Schamotte-Materiales wieder zurück ging.

Von einer Oberflächentemperatur zwischen 70 und 90 Grad können wir nur träumen. Selbst nach 3maligem Anfeuern des Ofens (ca. 1 Stunde Brennzeit) und der anschließenden Durchdringungszeit von 2 bis 3 Stunden, kann man getrost die Handflächen stundenlange auf der wärmsten Ofenkachel des Ofens liegen lassen.
Dieser Umstand wurde bereits nach der 1. Heizperiode bemängelt. Damals wurde es damit begründet, dass der Ofen erst durchtrocknen müsse. Nachdem sich der Zustand bei der 2. Heizperiode nicht geändert hatte sollte eine Nachbesserung Erfolg bringen. Diese fand in meiner Abwesenheit statt und brachte leider nicht den geringsten Erfolg. Hierbei wurde der Ofen nicht geöffnet, sondern lediglich die Metallplatte hinter den Lüftungsgittern angehoben. Seit dem wurden wir Jahr für Jahr vertröstet und beschwichtigt.

Nachdem ja schon seit langem keine Garantieansprüche mehr bestehen, werden wir wohl oder übel auf eigene Kosten den Ofen öffnen lassen müssen, um nach der wirklichen Ursache forschen zu können. Ob dies jedoch durch die ausführende Firma sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Bisher haben wir auch ein wenig den Aufwand und die damit verbundenen Verunreinigungen im Wohnbereich gefürchtet.
Aber so kann es einfach nicht weiter gehen.

Wir wohnen übrigens in Unterfranken, im Raum Würzburg.

05.10.05, 14:24:28

Theo Kern

(Administrator)

Da habe ich mit meinem Beispiel

(Mercedes mit Trabimotor) wohl in´s Schwarze getroffen.
Normalerweise ist das ein Fall für den Gutachter.
Ob das aber nach 13 Jahren Erfolg verspricht kann Ihnen nur ein Rechtsanwalt sagen.
Die Verantwortung trägt in jedem Fall der Ofenbauer. Wenn es da Holz im Ofenbereich gab hätte das eben entfernt werden müssen. Im oberen, geputzen Bereich könnte gar kein Zug eingebaut werden. Dafür ist dieser Bereich nicht tief genug.

Der Ofen muss saniert werden.

Dazu ist der Ofen teilweise abzutragen. Feuerraum und Zug müssen neu und dann richtig gebaut werden. Der obere, geputzte, Bereich muss vertieft werden damit der Zug darin geführt werden kann. Der Schornstein muss weiter oben angeschlossen werden.

Die Keramik kann, wenn Sie damals regelgerecht verarbeitet wurde, wieder verwendet werden. Das gleiche gilt für die Ofentür.

Wir können das für Sie machen, aber die kommende Heizsaison müßten Sie noch durchhalten. Das wäre erst im nächsten Frühjahr/Sommer zeitlich machbar.

Sie müßten damit rechnen dass diese Maßnahme ca. vier Tage dauert. Die Kosten kann man natürlich vorab nur schätzen. Sie sollten aber mit ca. 3000,00 bis 3500,00Euro rechnen.

Dann hätten Sie dann, zum Preis eines besseren Kaminofens, einen funktionierenden Grundofen.

Wert ist der Ofen das allemal.

Wenn Sie das machen wollen bräuchte ich noch die Daten Ihres Schornsteins (Höhe, Querschnitt oder Durchmesser) und ein Bild von der Einbrandseite.
Bei den Bildern sollte ein Maßstab (Meter) mitfotografiert werden.

Tut mir leid dass ich Ihnen nichts besseres sagen kann.


Theo L. Kern theo.kern@kachelofen-profis.de http://www.kachelofen-profis.de Für direkten Kontakt bitte meinen E-Mail Link benutzen und eigene Kontaktdaten nicht vergessen. Auf halbanonyme Mails antworte ich nicht.
05.10.05, 15:38:50

Romi

(Junior Member)

Hallo nochmals @teluke

Gestern hat mich, es ist kaum zu glauben, mein Kachelofenbauer besucht, nachdem ich ihn, wie schon viele Male zuvor, auf die Funktionseinschränkung unseres Ofens angesprochen, bzw. vor einigen Wochen per Email angeschrieben hatte.

Er heizte den Ofen eigenhändig an und wartete auch, bis dieser abgebrannt war. Unterdessen versuchte er, Erklärungen für die bereits genannten Einschränkungen zu finden. Hierbei stellte sich heraus, dass die Metallplatte, welche sich über dem Feuerraum befindet, einen Riß aufweist und ausgewechselt werden muss. Dass die Metallplatte (Gußeisen) nicht heiß genug wird, um eine schnellere Wärmeabgabe zu erreichen, liege vermutlich daran, dass die Heizgase zu schnell und direkt in den anschließenden Zug geleitet werden und dadurch die Platte nicht vollständig von den Heizgasen erfasst wird. Hier müsse evtl. eine bauliche Veränderung vorgenommen werden. Dass der Bereich um den Brennraum nicht angemessen heiß wird, könnte seiner Meinung nach daran liegen, dass der Raum zwischen Brennraum und Kacheln/Schamotten möglicherweise zu groß sei. Dies könne er aber erst nach teilweiser Öffnung des Ofens mit Sicherheit sagen. Insgesamt ist er der Meinung, dass aufgrund der großzügigen Speichermasse (relativ starke Keramik + Schamotte = ca. 10 cm) das Durchdringen der Wärme länger dauert, als bei anderen Öfen. Er sei aber zuversichtlich, das Problem lösen zu können.
Er würde dies auch, aus Kundendienstgründen, kostenlos regulieren.
Also werde ich ihm noch eine Chance geben und mal sehen, was daraus wird.

Übrigens: Ca. 3 Stunden nach dem Anheizen betrug die Temperatur an der wärmsten Stelle des Ofens mit einem an die Kachel angelegten Raumtermometer 43 Grad Celsius. Die Oberflächentemperatur dürfte dann allenfalls 3-5 Grad höherliegen, denke ich.
Aber dennoch wohl etwas niedrig - oder?

Und nochmals: Vielen Dank für die bisherige Mühe
06.10.05, 15:29:26

Theo Kern

(Administrator)

Das sind alles Ausflüchte.
Bestehen Sie darauf dass der Innenausbau des Ofen berechnet und entsprechend neu gebaut bzw. geändert wird.
Lassen Sie sich diese Berechnung geben.
Vielleicht können Sie diese dann posten, natürlich ohne irgendwelche Namen.
Wir wollen hier niemanden vorführen.

Theo L. Kern theo.kern@kachelofen-profis.de http://www.kachelofen-profis.de Für direkten Kontakt bitte meinen E-Mail Link benutzen und eigene Kontaktdaten nicht vergessen. Auf halbanonyme Mails antworte ich nicht.
06.10.05, 15:43:43

Romi

(Junior Member)

Hallo wieder einmal!

Wollte doch noch mal über den aktuellen Stand informieren!

@teluke
Ich glaube, sie hatten doch Recht mit den Ausflüchten!

Heute, nach knapp 4 Wochen, hat mich mein Kachelofenbauer informiert, dass es bei den Umbaumaßnahmen wohl doch nicht mit 2 Arbeitstagen getan sein wird. Offenbar hat der Hinweis auf die Kachelofen-Berechnung, die Wärmeleistung des Ofens und auf die relativ kurze Zuglänge dazu geführt. Ich weiß es allerdings nicht.
Entgegen der ursprünglichen Zusage, die Arbeiten so bald als möglich auszuführen, werden wir nun schon wieder vertröstet, mit dem Argument eines verstärkten Auftragseingangs von Neuöfen und damit, dass die kostenlose Regulierung unseres Ofens ja erst einmal verdient werden müsse. Vermutlich können die Arbeiten erst nach Weihnachten ausgeführt werden.
Wäre es nicht so ein hoher Kostenfaktor, wüßte ich genau, was ich, ohne zu zögern, zu tun hätte.
Vielleicht muß ich ja doch noch auf ihr Angebot zurück kommen. Aber leider kann ich mir das im Moment nicht leisten.

Ich hoffe, dass dieses Beispiel auch für andere, welche sich für einen Kachelofen interessieren und diese nicht ganz billige Anschaffung ins Auge fassen, ein hilfreiches Beispiel ist, schon bei der Planung, der Ausführung und anschließend im Betrieb zu überprüfen, ob denn auch die gewünschte Leistung erbracht wurde. Dies fängt, wie sie ja schon erwähnt haben, damit an, dass man auf eine schriftliche Berechnung des Ofens, eine deffinierte Wärmeleistung, evtl. eine Kopie eines detaillierten Planes usw. besteht. Das alles wurde bei mir leider versäumt. Auch Rücksichtnahme aufgrund freundschaftlicher Beziehungen ist hier unangebracht.

Ich werde, falls dies hier nicht unerwünscht ist, weiter über das Geschehen berichten und hoffe immer noch, auf einen für alle Seiten zufriedenstellenden Ausgang.




03.11.05, 09:43:45

Theo Kern

(Administrator)

Hallo Romi
Im Moment wäre das für jeden Ofenbauer schwer zu machen.
Das mit dem "erst verdienen müssen" ist natürlich Unsinn. Sie haben das ja schon bei der Anschaffung des Ofens bezahlt.
Das ist nichts anderes als die Nachbesserung einer mangelhaften Leistung und keine Gefälligkeit.
Vielleicht machen Sie während der Nachbesserung ein paar Fotos.
Das würde hier sicher viele Leser interessieren.
Halten Sie uns bitte auf dem Laufenden.

Theo L. Kern theo.kern@kachelofen-profis.de http://www.kachelofen-profis.de Für direkten Kontakt bitte meinen E-Mail Link benutzen und eigene Kontaktdaten nicht vergessen. Auf halbanonyme Mails antworte ich nicht.
03.11.05, 10:57:27
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